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SALZBURG
FESTIVAL
"The black flag that
now flies at the Festspielhaus, is but a small sign of the great
sorrow and gratitude that fill us."
Die Salzburger Festspiele, bei denen
sie vor Jahrzehnten unter Dirigent Herbert von Karajan ihren Durchbruch
feierte, hängten ihr zu Ehren eine schwarze Fahne vor das
Festspielhaus. «Die Festspiele verdanken Hildegard Behrens
Sternstunden, für die sie von Publikum und Presse gleichermaßen
gefeiert wurde», teilte Festspielpräsidentin Helga
Rabl-Stadler mit. Behrens habe bei dem Festival eine Erfolgsserie
gehabt, die «Elektra» unter dem Dirigat von Lorin
Maazel sei 1996 als musikalisches Jahrhundertereignis gefeiert
worden. «An die Ovationen für Behrens werde ich mich
ewig erinnern. Wir hatten damals alle die Gänsehaut»,
sagte Rabl-Stadler."
"Behrens hatte in Salzburg
1996 eine „Elektra“ unter Lorin Maazel abgeliefert,
die als musikalisches Jahrhundertereignis gilt.
„Die Ovationenwerde ich nie vergessen. Alle hatten Gänsehaut“,
sagt Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler."
"Salzburg war ihr immer hold
gewesen. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler sagte gestern:
'Die schwarze Fahne, die heute am Festspielhaus weht,
ist ein winziges Zeichen für die große Trauer und Dankbarkeit,
die uns erfüllen.'"
"Le Festival de Salzbourg, durant lequel l’interprète
avait accédé à la célébrité
sous la direction d’Herbert von Karajan voici plusieurs
décennies, a hissé mercredi un drapeau noir devant
l’opéra en signe de deuil."
Zum Tod von Hildegard Behrens
"Everyone at the Bavarian
State Opera mourns her unexpected passing."
Hildegard Behrens: Emilia Marty
Hildegard Behrens war seit ihrem
triumphalen Erfolg in Götz Friedrichs Neuinszenierung des
Fidelio 1978 unter der Leitung von Karl Böhm bis 1995 eine
der wichtigsten und prägendsten Künstlerinnen an der
Bayerischen Staatsoper. Unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch
sang sie an der Seite von René Kollo die Isolde in der
Tristan-Neuinszenierung von August Everding 1980. 1989 war sie
die Brünnhilde in der berühmten Inszenierung des Ring
des Nibelungen von Nikolaus Lehnhoff, die auch dadurch weltweit
für Aufsehen sorgte, weil Staatsoperndirektor Wolfgang Sawallisch
den gesamten Zyklus innerhalb von 10 Tagen in einer exemplarisch
glanzvollen Besetzung herausbrachte. Ein Jahr später wurde
der gesamte Ring als erste Opernproduktion überhaupt vom
Japanischen Fernsehsender NHK in Zusammenarbeit mit Sony in High
Definition aufgezeichnet. Hildegard Behrens hat an der Bayerischen
Staatsoper außerdem folgende Partien gesungen: Elisabeth
(Tannhäuser), Tosca, Rusalka (Premiere 1982), Salome (Premiere
1987), Elektra, Emila Marty (Die Sache Makropulos, Premiere 1988),
Marie (Wozzeck), Katerina Ismailova (Lady Macbeth von Mzensk,
Premiere 1993). 1987 wurde Hildegard Behrens zur Bayerischem Kammersängerin
ernannt.
Die Bayerische Staatsoper war stets stolz darauf, dass Hildegard
Behrens über so viele Jahre der hochdramatische Sopran des
Hauses war, sicher eine der faszinierendsten Sängerdarstellerinnen
ihrer Generation, die sich rückhaltlos für jede Rolle,
für jede Inszenierung und für jede einzelne Vorstellung
engagierte und als liebenswürdige Kollegin mit beispiellosem
Berufsethos für das gesamte Haus ein Vorbild war.
Ihr plötzlicher Tod während der Theaterferien erfüllt
alle Mitarbeiter der Bayerischen Staatsoper mit Trauer.
http://www.bayerische.staatsoper.de/421--~info~aktuelles~aktuelles.html
Vienna
State Opera
"Grief reigned at the Vienna State Opera over Behrens'
passing."
In Wien "singt sich's herrlich"
- Kammersängerin Hildegard Behrens
Behrens, die 1995 zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper
ernannt wurde, hatte zu Wien eine "riesige Affinität",
sagte sie einmal in einem Interview. "In der Wiener Staatsoper
singt's sich herrlich", lobte Behrens, sie schätzte die
"wunderbare Akustik" und das "sachverständige
Publikum" des Hauses am Ring. Hier sang sie zahlreiche Abende
und Rollen, u.a. Anfang der 1990er bei der Premiere der Adolf Dresen-Inszenierung
von Wagners "Ring des Nibelungen".
Trauer über den Tod Behrens' herrschte am Mittwoch in der Wiener
Staatsoper, wo die Sopranistin an 82 Abenden zu erleben war.
Behrens auf Ö1
In memoriam Hildegard Behrens ändert das ORF-Radio Ö1
sein Programm: Morgen, Donnerstag, ist die Sendung "Apropos
Oper" (ab 15.06 Uhr) der verstorbenen Sängerin gewidmet.
Deutsche Oper
am Rhein [Düsseldorf]
At the Deutsche Oper am Rhein am, where the soprano began her
career, the sadness was expressed in these words: "Her incomparable
voice and her powerful stage presence will remain engraved in
our memories."
Die
Deutsche Oper am Rhein, wo Behrens ihre Karriere begonnen hatte,
erklärte in einer Mitteilung: «Ihre unvergleichliche
Stimme und ihre eindringliche Bühnenpräsenz werden unvergesslich
bleiben.» 2002 war die Sängerin noch einmal für
drei Aufführungen von Richard Wagners «Parsifal»
und ein Galakonzert an das Düsseldorfer Haus zurückgekehrt.
"À l’opéra Deutsche Oper am Rhein, où
la soprano avait commencé sa carrière, la tristesse
s’est exprimée en ces termes : 'Sa voix incomparable
et sa présence scénique intense resteront gravées
dans nos mémoires'".

"...one
of the most gifted Wagnerian singers of her generation..."
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